FAQ – Häufig gestellte Fragen.

Häufig gestellte Fragen zur LCC-Lichttechnik

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Allgemein

  • Was ist LCC und wer hat es erfunden?

    Laser Crystal Ceramics oder kurz LCC ist eine Licht-Technologie, die ihren Ursprung in der Schweiz und in Südkorea hat. Im Jahr 2004 erzeugte der Ingenieur Thilaka (Lucky) Ranasinghe durch eine Fehlmanipulation an einem Laserkopierer ein sekundenlanges, unglaublich helles Licht. Die Ursache für diesen Vorfall konnte zunächst nicht eruiert werden und interne Abklärungen in diversen Branchen blieben leider ergebnislos. In der Folge wurden verschiedene Schweizer Universitäten angeschrieben. Weil diese aber wenig Interesse an der Klärung des Phänomens zeigten, kontaktierte Lucky Ranasinghe einen alten Studienkollegen und seines Zeichens Institutsleiter einer technischen Universität in Südkorea, welche unter anderem auf Licht-Technik spezialisiert ist. Dort konnte man die unerwartete Lichtreaktion schliesslich klären. Lucky Ranasinghe fertigte daraufhin Ende 2006 mit dem Know-How und der Arbeitskraft der Südkoreanischen Fakultät den ersten LCC-Chip an. Seither wird die Technologie zusammen mit der örtlichen Industrie und der Hochschule laufend weiterentwickelt und optimiert. Weitere Infos zur Technologie!

  • Was ist der Unterschied zwischen LED und LCC?

    Halbleiter und Elektronik braucht es bei LED wie auch LCC. Um die Reaktion beim Halbleiter in sichtbares Licht umzuwandeln benötigt LED ein sogenanntes «Elektrolumineszenz» aus Gallium-Phosphor. Bei LCC werden künstliche Kristalle verwendet. Diese werden bei der Herstellung in flüssiger Form aufgezogen. Zudem hat der LCC-Chip eine organische Basis. Mehr Informationen dazu gibt's hier!

  • Welches sind die 5 grössten Vorteile von LCC?

    Sehr energieeffizient, wenig Wärme, schadstofffrei, angenehmes Farbspektrum, sehr gute Farbwiedergabe.

  • Kann LCC überall eingesetzt werden?

    Altes Leuchtmittel raus, neues LCC-Leuchtmittel rein!

    Es gibt für praktisch jede Anwendung passende LCC-Produkte. Betrachtet man die Stärken von LCC, finden sich schnell die idealen Einsatzgebiete. Bei langen Betriebszeiten (Gastgewerbe, Detailhandel, Schule), bei häufigem Schalten (Treppenhaus, Durchgang), bei Stoss und Erschütterung (Baustelle, Aufzug, Fahrzeug), bei extremen Temperaturen (Kühlraum, Parkhaus), bei schützenswerten Objekten (Bibliothek, Museum) oder an schwer zugänglichen Orten (Halle, Sakralbau, Gleisfeld) ist der Einsatz von LCC-Leuchtmitteln rasch amortisiert.

  • LCC ist schadstofffrei, aber wie sieht es mit der Entsorgung aus?

    Weil LCC frei von Schadstoffen ist, können unsere Leuchtmittel unproblematisch entsorgt werden. Der Umwelt zuliebe bitten wir Sie, sämtliche Leuchtmittel und Leuchten im Elektroschrott zu deponieren. Damit helfen Sie mit, Ressourcen im Recyclingkreislauf zu halten.

     
  • Woher kommt der Kristall?

    Der Kristall wird künstlich hergestellt, jedoch nicht ausschliesslich für die LCC-Lichttechnik.

  • Ist LCC geprüft und zugelassen?

    Selbstverständlich! Zusätzlich zu den Standard-Tests von CE, RoHs und TÜV SÜD wurden sämtliche Werte ebenfalls von der Fachhochschule Luzern und von der METAS geprüft und bestätigt. Alle unsere LCC-Artikel sind zusätzlich vom ESTI (Eidgenössisches Starkstrominspektorat) kontrolliert.

  • Garantie auf LCC Leuchtmittel und Leuchten?
    Auf Leuchtmittel und Leuchten: 3 Jahre. Auf Strassenleuchten: 5 Jahre. Defekte Leuchtmittel werden anstandslos ersetzt. Denn Qualität und Ihre Zufriedenheit ist unser oberstes Gebot.
  • Wo wird LCC eingesetzt
    LCC eignet sich für Jedermann und jede Frau: Zu Hause, in Hotels und Restaurants, in Tiefgaragen oder Lagern, in Gemeinden als Strassenbeleuchtung, in Tunnels... Die Möglichkeiten sind fast unerschöpflich.

    Ein grosser Absatz zeichnet sich seit längerer Zeit im Bereich Retrofit ab. Kein Wunder, denn mit dem niedrigen Stromverbrauch und der langen Lebensdauer lässt sich, bei gleichbleibender Lichtqualität, viel Geld einsparen. Spezielle Beleuchtungen wurden zudem für die Bahnindustrie entwickelt. In beiden Fällen konnte die LCC-Technologie aufgrund der Robustheit die technischen Probleme herkömmlicher Leuchtmittel beseitigen.

    Ganz gleich für welche Anwendung Sie sich entscheiden: Sie leisten einen Beitrag zur Schonung der Umwelt und schonen Ihr Portemonnaie!

B2B

  • Wie werde ich Wiederverkäufer?

    Sind Sie von unseren innovativen LCC-Produkten überzeugt?

    Zurzeit bauen wir unser Vertriebsnetz auf. Wenn Sie dabei sein wollen und Sie sich für unsere Produkte begeistern, dann bofferieren wir Ihnen sehr interessante Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

    Als Hersteller von LCC-Leuchtmittel ist es uns ein Anliegen, den Vertrieb unserer Produkte in guten Händen zu wissen. Als Fachhändler sind Sie ein wichtiges Bindeglieder zwischen Endverbraucher, Lieferant und Hersteller und kennen die regionalen Gegebenheiten wie auch die Kundenbedürfnisse gut. Als Wiederverkäufer stehen Sie Ihren Kunden als wichtiger Partner und Berater zur Seite und unterstützen sie in allen Fragen rund um die Lichttechnik.

    Interessierte Händler und Distributoren wenden sich bitte direkt über Kontakt an uns. Sie können uns auch den Handelsregisterauszug Ihres Unternehmens per E-Mail senden oder uns ganz einfach anrufen.

Gut zu wissen

  • Wie kann die Energieeffizienzklasse einer Lampe ermittelt werden?
    Für detaillierte Bestimmungen, wie die Unterscheidung zwischen gerichteten und gestreutem Licht oder den Einbezug des Transfomators, muss der Wert errechnet werden - mehr Informationen
  • Die eigenen Sinne als Massstab.

    Lassen Sie sich auch von Ihren eigenen Sinnen überzeugen. LCC steht unter anderem für flackerfreies Licht und eine gute Farbwiedergabe. Zudem kann man den angenehmen Lichtcharakter sehen und weniger Wärme fühlen!

  • Welches LCC Leuchtmittel entspricht einer alten 60W Glühbirne?

    Es gilt die Faustregel: LCC braucht rund zehnmal weniger elektrische Leistung als eine herkömmlichen Glühbirne. Eine LCC-Birne von 5.5W entspricht 55W (6W=70W, 7W=90W). Achten Sie auf die ausgewiesenen Lumen-Deklaration.

    Der Vergleichswert bei Glühlampen wurde stets in Watt deklariert. Dank der optimierten und ausgereiften Technologie des Glühfadens, genügte diese Leistungsangabe durchaus. Eine Glühlampe von Hersteller A und B war in Sachen Leuchtkraft also identisch, varieren konnte lediglich die Lebensdauer und Kolbenform. Dagegen müssen beim Ersatz von LED-Leuchtmitteln durch LCC die Lumen sowie die Lichtfarbe beider Leuchtmittel verglichen werden.

    Die Werte der Umrechnung wurden von der EG Verordnung Nr. 244/2009 am 18. März 2009 “zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht” festgelegt.
  • Was haben LED-Filament-Lampen mit LCC-Filament gemeinsam?
    Wir geben zu, dass die Optik ist erstaunlich ähnlich ist. LED-Filament-Lampen sind mit einem Kühlmittel befüllt. Entweicht dieses, kann es vorkommen, dass die LED-Leuchtstäbchen innerhalb weniger Minuten stark erhitzen und verglühen. Bei LCC-Filament Lampen ist lediglich Luft im Glaskolben, eine Kühlung mit entsprechenden Mitteln ist nicht notwendig.
  • Wo kann man LCC kaufen und wo finde ich mehr Informationen?
    Mehr Informationen über LCC finden Sie auf hier auf unserer Website oder bei unseren Partnern.

Kritische Fragen

  • Wo finde ich LCC-Dokumente, Prüfberichte und Patente?

    Dokumente und Prüfberichte sind nicht generell für die Allgemeinheit bestimmt. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir dokumentieren Sie gerne.

  • LCC-Leuchtmittel und -Leuchten sind nur mit technischem Aufwand oder gar nicht dimmbar!

    Das Thema ist so vielseitig wie die Dimmer selbst. Denn diese müssen mit dem Leuchtmittel, der Leuchte perfekt korrespondieren, d.h. sie müssen aufeinander abgestimmt sein. Hier finden Sie die passenden, handelsüblichen Dreh- und Tastdimmer, die ein sauberes Dimmen möglich machen.

  • Ist LCC ist gegenüber LED 20-30% energieeffizienter?

    Heute weisen alle unsere LCC-Leuchtmittel und Leuchten, je nach Bauart und Entwicklungsstand, 90-140lm pro Watt aus und sind somit erstaunlich energieeffizient. LED sind bereits mit 50-80lm pro Watt erhältlich, die allerbesten befinden sich jedoch bei 90-120lm pro Watt.

  • Die Zuverlässigkeit der technischen Angaben ist schwierig zu bewerten!

    Zusätzlich zu den Standard-Tests von CE, RoHs und TÜV SÜD wurden sämtliche Werte ebenfalls von der Fachhochschule Luzern und von der METAS geprüft und bestätigt. Alle unsere LCC-Artikel sind zusätzlich vom ESTI (Eidgenössisches Starkstrominspektorat) kontrolliert!

     
  • Gibt es Retrofit-Lampen als Ersatz nur für maximal 40-60W Glühbirnen?

    Bereits heute können wir mit 960lm mehr als eine 75W Glühbirne ersetzen. Noch stärkere LCC-Birnen werden laufend entwickelt. Schreiben Sie uns oder rufen Sie an und erkundigen Sie sich nach den aktuellsten Möglichkeiten!

  • Die Wärmebelastung hat bekanntlich einen direkten Einfluss auf die Lebensdauer. Wie löst LCC das Wärmemanagement?

    Das Geheimnis liegt im Kern! Die Reaktion auf dem Halbleiter erzeugt Wärme, diese wird dann durch die Kristallmasse gedämpft und isoliert. Kristall und Keramik haben eine geringe Wärmeleitübertragung. Und durch die geringe Infrarot-Strahlung wird auch durch den Lichtstrahl keine zusätzliche Wärme erzeugt. Ein spezielles Wärmemanagement oder sogar eine Kühlung sind nicht notwendig.

  • Ist die lange Nutzungssdauer von 35’000 Stunden realistisch?

    Tatsächlich gibt es, wie übrigens auch bei LED, keine Langzeitstudien. Die Brenndauer und die Schaltzyklen werden durch festgelegte Prüfmethoden bei einem unabhängigen Prüforgan mit 6'000-Stunden-Tests ermittelt und hochgerechnet. Der 6'000-Stunden-Test von TÜV SÜD bestätigt eine Nutzlebensdauer (L80/B10) von 35’000h. Um eine hohe Lebenserwartung zu erreichen sind hochwertige, elektronische Komponenten notwendig. Das schwächste Glied in der Kette ist jedoch der Kondensator.

     
  • Was ist der Unterschied zwischen LED und LCC?

    Halbleiter und Elektronik braucht es bei LED wie auch LCC. Um die Reaktion beim Halbleiter in sichtbares Licht umzuwandeln benötigt LED ein sogenanntes «Elektrolumineszenz» aus Gallium-Phosphor. Bei LCC werden künstliche Kristalle verwendet. Diese werden bei der Herstellung in flüssiger Form aufgezogen. Zudem hat der LCC-Chip eine organische Basis. Mehr Informationen dazu gibt's hier!